Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält Waisen und Witwen.

Psalm 146,9

Lehrtext

Maria sprach: Er erhebt die Niedrigen. Die Hungrigen füllt er mit Gütern und lässt die Reichen leer ausgehen. Er gedenkt der Barmherzigkeit und hilft seinem Diener Israel auf.

Lukas 1,52-54

Feiertag

Letzter Sonntag des Kirchenjahrs (Ewigkeitssonntag)

Totensonntag

Woche

26.11.2018 bis 01.12.2018

Erklärung

Ewigkeitssonntag
Der Ewigkeitssonntag wird auch Totensonntag genannt. Es ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr, der dem Gedenken der Toten und der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod gewidmet ist. In den Gottesdiensten am Ewigkeitssonntag werden die Namen der Verstorbenen verlesen und in das Gebet der Gemeinde aufgenommen. Diese Tradition ist noch nicht alt: 1816 ordnete der preußische König Friedrich Wilhelm III. an, den letzten Sonntag im Kirchenjahr als Feiertag zum Gedenken der Toten zu begehen. Im Laufe der Zeit schlossen sich die nicht-preußischen Landeskirchen dieser Regelung an.

Informationen zum Kirchenjahr siehe  www.daskirchenjahr.de

Thema

Die ewige Stadt

Die Hoffnung des ewigen Lebens

Wochenspruch

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. Lukas 12, 35

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Psalm 90, 12

Wochenlied

Wachet auf, ruft uns die Stimme (EG 147)

Warum sollt ich mich denn grämen (EG 370)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Sr. Christamaria Schröter

Predigttext

Jesaja 65, 17-19 (20-22) 23-25

17 Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. 18 Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem zur Wonne machen und sein Volk zur Freude, 19 und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. 20 Es sollen keine Kinder mehr da sein, die nur einige Tage leben, oder Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen, sondern als Knabe gilt, wer hundert Jahre alt stirbt, und wer die hundert Jahre nicht erreicht, gilt als verflucht. 21 Sie werden Häuser bauen und bewohnen, sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen. 22 Sie sollen nicht bauen, was ein anderer bewohne, und nicht pflanzen, was ein anderer esse. Denn die Tage meines Volks werden sein wie die Tage eines Baumes, und ihrer Hände Werk werden meine Auserwählten genießen. 23 Sie sollen nicht umsonst arbeiten und keine Kinder für einen frühen Tod zeugen;
denn sie sind das Geschlecht der Gesegneten des HERRN, und ihre Nachkommen sind bei ihnen. 24 Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten;
wenn sie noch reden, will ich hören. 25 Wolf und Schaf sollen beieinander weiden;
der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.